Was Sie über ausschüttende ETF-Anteilsklassen wissen sollten
Marketingmitteilung
Wer in einen ETF investiert,1 kann sich gewöhnlich zwischen zwei verschiedenen Typen entscheiden und entweder eine ausschüttende (distributing, dist.) oder eine thesaurierende (accumulating, acc.) Anteilsklasse wählen. Wir erläutern, wie sich die beiden Typen voneinander unterscheiden und worauf Anleger achten sollten.
Wie das Kürzel acc. nahelegt, akkumuliert ein thesaurierender ETF die Ausschüttungen1 innerhalb des ETF. Sie müssen nichts tun – alle Erlöse z.B. in Form von Dividenden (Aktien) und Zinsen (Anleihen) werden automatisch reinvestiert.
Im Gegensatz zu thesaurierenden Anteilsklassen sinkt der NAV bei ausschüttenden Anteilsklassen zum Ausschüttungszeitpunkt um den ausgezahlten Betrag (monatlich, halbjährlich oder jährlich).
Dies ermöglicht es Ihnen, selbst zu entscheiden, wie Sie den Einkommensstrom aus Ihrer Investition nutzen möchten.
Wenn Sie thesaurierende Anteile kaufen, müssen Sie sich um nichts kümmern – alle Erträge werden automatisch reinvestiert. Wenn Sie nicht auf Ausschüttungen angewiesen sind, sind thesaurierende Fondsanteile daher die einfachste Option. Wenn Sie dagegen laufende Erträge wünschen, etwa zur Begleichung von Rechnungen, sind ausschüttende Anteile eine mögliche Lösung.
Dividenden sind Ausschüttungen von Unternehmen an ihre Aktionäre aus Gewinnen oder Rücklagen, in der Regel in bar oder in Form zusätzlicher Aktien.
NAV steht für Net Asset Value, zu Deutsch Nettoinventarwert oder Nettovermögenswert, und bezeichnet den Gesamtwert des Vermögens eines ETF. Ermittelt wird er durch die Addition sämtlicher Vermögenswerte abzüglich aller Verbindlichkeiten.
Zinseszins bezeichnet Zinsen, die auf bereits erwirtschaftete Zinsen einer Kapitalanlage anfallen. Werden Zinserträge nicht ausgezahlt, sondern reinvestiert, steigern sie das Kapital, wodurch in folgenden Perioden höhere Zinsen erzielt werden.
1 Erträge bzw. Ausschüttungen können nicht garantiert werden.